Umfrage: Welches Fabrikat Dulcimer(s) spielt Ihr?
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McSpadden
30.77%
8 30.77%
Folkcraft
11.54%
3 11.54%
Dulcimus
7.69%
2 7.69%
Clemmer
7.69%
2 7.69%
Sweetwoods Instruments
3.85%
1 3.85%
Selbstbau
26.92%
7 26.92%
Hora
3.85%
1 3.85%
sonstige Fabrikate
7.69%
2 7.69%
Gesamt 26 Stimme(n) 100%
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Umfrage: Welches Fabrikat Dulcimer spielt Ihr?
#1
Hallo zusammen,

Welche Dulcimerfabrikate (Hersteller) spielt ihr und welches sind für Euch die Vor- oder nachteile davon? Gerne auch wenn Selbstgebaut.


Ich fange mal an:

McSpadden 4 string Ginger; kleinere Mensur, toll zu mitnehmen, 23 Zoll, Klang find ich etwas höher als die grossen Dulcimer. Griffbrettbreite 3,5cm. Manche Lieder sind darauf sehr gut zu spielen, da Abstand zwischen den Bünden kleiner.

McSpadden 6 string: Normale Grösse, Griffbrettbreite 3,5 cm. Alle Saiten doppelt(=6 string). Sehr viel Sound. Einziger erkennbarer Nachteil: Lieder bei denen die Saiten die beim "normalen" Dulcimer einzeln gespielt werden kann schwierig werden. Man muss genauer greifen, da ja 6 statt 4 Saiten auf den 3,5cm Breite untergebracht sind, also der Platz zwischen den Saiten kleiner ist.

Folkcraft 4 string: Normale Grösse, Griffbrettbreite 3,5cm. Universal. Kann man alles drauf spielen.

Clemmer 5 string: Normale Grösse, Griffbrettweite 4 cm. Standardmässig sind die Melodoesaiten so angeordnet, das man sie mit 2 Fingern greifen muss. Fand ich nicht ganz so geschickt, und hab mir bei Gitarrenbauer die mittleren saiten so zusammenlegen lassen, das ich sie mit 1 Finger greifen kann.  Die Griffbrettweite ist anfangs gewöhnungsbedürftig, aber ich finde es mittlerweile sehr gut, das die Saiten etwas weiter auseinanderliegen.

Das ist jetzt meine ganz persönliche Betrachtung, bin gespannt was ihr zu euren Instrumenten zu berichten habt.

Liebe Grüsse

Anja
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Bedankt hat sich:
#2
Hallo Anja
Das ist natürlich sehr vom Geschmack, Gefühl und was er/sie so spielt abhängig
welche Vor- und Nachteile man empfindet.
Ich persönlich mag lieber die breiteren Griffbretter. Die Konzertdulcimer finde ich
klanglich und vom Volumen mit Abstand am vielseitigsten. Die ddAD gestimmte ist aus Kirscholz,
das gibt einen brillianten Klang. Die Bariton Konzert Dulcimer aus Wallnuß, das ist wärmer
und runder für die aaEA Stimmung. Das Griffbrett ist jeweils 4 cm breit, für mich liegen so
die Saiten in sehr gutem Abstand. Die 28 1/2 Zoll lassen sich für mich, auch bei weiteren
Akkorden noch ganz gut greifen. Meine Folkcraft hat ein Griffbrett mit 3,8 cm (Folkcraft hat 2 Griffbrettbreiten),
lässt sich für mich gut greifen und mit der Ebenholz Auflage des Griffbretts flutschen die Finger gut drüber.
Der Klang ist ausgewogen, auch in der zweiten Oktave. Dann gibt's die Jubiläums Dulcimus Dulcimer,
die ist aus Pflaume und begleitet mich auf allen Reisen. Ebenfalls ein 4 cm breites Griffbrett.
Der Klang ist leicht sphärisch und nach anpassen der Brücke auf eine niedrigere Saitenlage
sehr gut spielbar. Die zweite Reisebegleitung ist eine McSpadden Wallnuß Teartrop mit Baritonbesaitung.
Die kommt natürlich vom Volumen nicht an die Konzertbariton heran, aber für das kleine Instrument
sehr erstaunlich rund und tief. Das Griffbrett ist mit den 3,5 cm für mich etwas weniger komfotabel.

Ach und das mit den 4 Saiten im gleichen Abstand (Doppelsaite nicht mit gezählt) kann man auch
so wie Stefan Seifert spielen.    https://youtu.be/dbWw2LkAt2U        
oder so stimmen wie in diesem Video ab 7:45 min von Bing Futch gezeigt.     https://youtu.be/2IriQrZJ8Bg

Liebe Grüße von Dieter
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Bedankt hat sich:
#3
Hallo Anja,

ich fing vor gut eineinhalb Jahren an mit einem

Student Dulcimer von Sweetwoods Instruments (David Lynch ist der Luthier).

Er kam leider mit einem Transportschaden (Riss zwischen Griffbrett und Soundboard) aus den USA an, war aber zum Glück bespielbar.

Die VSL (Vibrating String Length) ist: 25 13/16 inch; das verwendete Holz ist Birke.

Zur leichteren Spielbarkeit von Akkorden habe ich relativ bald eine der Melodie-Saiten entfernt, die Saitenlage ein bisschen verbessert durch leichtes Abfeilen der Bridge und etwas dünnere Saiten aufgezogen.

Er hat einen sehr schönen und feinen Klang und lässt sich wunderbar leicht spielen.

Sein Vorteil liegt zudem noch in seinem recht günstigen Anschaffungspreis.

Vor einem Jahr kam dann dazu ein

McSpadden M12W (BJ 1995)

Hier ist die VSL: 28,5 inch; das verwendete Holz ist Walnuss.

Beim ersten Anschlagen hatte ich schon einen "Wow"-Effekt - was für ein Klang im Vergleich zum Student Dulcimer - er klingt noch voller, wärmer, zudem aber auch brilliant und sehr charakteristisch.

Auch hier habe ich die zweite Melodie-Saite entfernt.

Durch die längere VSL sind Akkorde für mich schwieriger zu greifen - für das Melody/Noter-Drone-Spiel ist er ideal.

Die schlanke Hourglass-Form mit dem Scroll-Head macht das Instrument zudem zu einer Augenweide.

Liebe Grüße
Ariane
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Bedankt hat sich: DiKi
#4
Hallo Forum,

habe dem Thema mal eine Umfrage hinzugefügt.

Mehrfachnennungen sind möglich.

Liebe Grüße

Rainer
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Bedankt hat sich: DiKi
#5
Hallo Zusammen,
Ich versuche folgende Dulcimer zu spielen:
Einen McSpadden. Weis aber nicht mehr die genaue Bezeichnung.
Müsste da mal bei Martin nachfragen.
Einen 6 String New Tradition Mountain Dulcimer von Dan Daniels.
Ein Instrument  von Watauga Lake Dulcimer.
Zwei Instrumente selbst gebaut.
Dann noch den Sweet Song Kit von McSpadden.
Seit ein paar Tage habe ich mir eine E-Gitarre als Dulcimer umgebaut.War sehr einfach und hört sich richtig gut an.
( Und bald versuche ich eine Klarinette zu einem Dulcimer umzubauen  Big Grin Tongue )
Alle Dulcimer spiele ich weil´s einfach Spaß macht.
Der McSpadden ist und bleibt aber mein Favorit!
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Bedankt hat sich: DiKi


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