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Saiten
#1
Bin blutiger Anfänger. Daher bestimmt von mir einige Anfänger-Fragen.
Was benutzt ihr für Saiten? Spezielle Dulcimer-Saiten, Gitarrensaiten oder Banjosaiten?
Benutzt ihr für die DAA (oder DGG)-Stimmung andere Saiten als für die DAd-Stimmung?
Grüne Berge zeugen weiße Wolken.
Weiße Wolken sind die Kinder der Berge.
Weiße Wolken hängen Tag für Tag umher;
Die grünen Berge stört dies wenig.

Tongshan Liangjie
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#2
Hallo Giri,

ich benutze in der Regel ganz normale Western-Gitarrensaiten. Für die Basssaite eher sogenannte flatwound Saiten, die machen weniger Geräusche beim Hin- und Herfahren.
Das Röllchen am Ende der Gitarrensaite kann man rauspopeln, dann hat man eine Schlinge. Ich mache das so: Röllchen mit der Flachzange fassen und zusammenpressen, meist zerspringt es dann und fällt raus.

Für eine andere Stimmung kannst du auch andere Saitenstärken nehmen, muss aber nicht unbedingt sein... Kommt auch darauf an, ob du wirklich öfter in verschiedenen Stimmungen spielen willst.

Ich nehme für die Melodiesaiten etwas dünnere Saiten (.010) als für die mittlere Saite (.012)

Die richtige Saitenstärke ist allerdings auch von der Länge der schwingenden Saite (Mensur) deines Dulcimers abhängig.

DGG ist übrigen eine eher seltene Dulcimerstimmung, meintest du vielleicht DGdd?
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#3
Hallo Giri,

ich benutze für die DAdd Stimmung für die Melodiesaiten auch eine dünnere Stärke als für die mittlere Saite. Die Baßsaite ist eh dicker. Ob es beim Runterstimmen auf DAA nachher für die Melodiesaiten zu "labberig" wird, habe ich noch nicht ausprobiert.

Habe eine 2. Dulcimer in D-A-A gestimmt (bzw. z. Zt. in C-G-F), dort benutze ich für die mittlere und die Melodiesaiten die gleiche Stärke.

Musikalische Grüße
Rainer
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#4
Vielen Dank euch. Bei der C-G-F-Variante (aber dann bräuchte man dafǘr wirklich ein Extra-Instrument) wär fast zu überlegen, ob man da vielleicht sogar die Melodiesaite einmal oktaviert (mittels einer 12-Saiter hohen g-Saite). Aber ist nur so ein verrückter Gedanke.
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Tongshan Liangjie
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#5
...ja, verrückter Gedanke. Da meistens nur auf den Melodiesaiten gespielt gespielt wird, ist ein schnelleres Spiel wahrscheinlich nicht so einfach. Ich hatte schon mal die beiden Melodiesaiten unterschiedlich gestimmt auf d und a. Hört sich auch gut an. Es waren Saiten in unterschiedlicher Stärke.

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#6
Hi Luigi,

klingt gut Dein Stück mit dieser Stimmung - vor allem der "B"-Teil (ich nenne ihn mal so) hat schöne, leicht jazzig klingende Harmonien.

Schöne Grüße
Ariane
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#7
Ich hab die letzten Tage auch mit dieser Variante rumprobiert. (Mit der Idee der hohen g-Saite (.008) bin ich leider vorerst gescheitert, weil sie gerissen ist, da sind sie leider sehr anfällig).
Eine Variante, die ich da probiert hab, ist die oberen Doppelsaiten (a-d) als hohe Bordunsaiten (heisst das dann auch Bordun?) zu benutzen (in der Art des Neofolk, wo das auch oft gemacht wird, man greift dann auf der h- und e-Saite quasi gar nicht)) und nur mit Baßsaite und/oder Mittelsaite zu spielen. Dann kann man auch beides kombinieren. Für größere Flexibilität kann man die tiefere der beiden Saiten (dort, wo es geht) auch nach innen versetzen, dann hat man quasi 4 Möglichkeiten (Ist aber bei schmalen Griffbrett dann ein wenig schwierig zu greifen). Auch hat man da die Variante, die hohe und tiefe Saite als Bordun zu nehmen, und die mittleren in 2 Tönen Abstand zu spielen (z.B.).
(Ich befürchte, ich rede unverständliches Zeug).
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Tongshan Liangjie
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Bedankt hat sich: DiKi
#8
Nene, versteh´ ich schon alles. Da bin ich doch auf ein paar Hörbeispiele gespannt. Ich finde solche Experimente sehr intessant!! Weiter so!
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